Was tun bei Liebeskummer?

Was hilft? 

Was tun bei Liebeskummer?

Was man am besten bei Liebeskummer machen und wie man mit Trauer und Schmerz umgehen kann. Hier sind die besten Tipps aufgeführt, die den Liebeskummer überwinden helfen.

Trauer und Schmerz

Es ist vorbei… Ich bin allein… Wie kann das kommen? Was soll ich tun? Am Ende einer Beziehung spüren wir in erster Linie eines: Den Verlust eines geliebten Menschen und den Schmerz. In diesem Prozess der Trauer kommen verschiedene Gefühle zusammen, die sich auch widersprechen können: Kummer, Verlangen, Hoffnungslosigkeit, Sehnsucht, Wut, Teilnahmslosigkeit, Liebe, Verzweiflung. Und über allem schwebt die unausweichliche Frage: Warum?

Dieser Trauerprozess ist bei jedem unterschiedlich und auch unterschiedlich lang. Aber sicher ist: Wir alle müssen erstmal mit dem Verlust klar kommen. Manchen scheint das ganz schnell und ohne großen Worte zu gelingen, manchmal ist es aber auch sehr intensiv und schmerzhaft. Alles hat seinen Platz und nichts ist besser oder schlechter, es liegt nun mal an uns Menschen, dass wir verschieden sind – und das ist auch gut so.

Was tun bei Liebeskummer?

Wichtig für in erster Linie, bleiben Sie bei sich und verlieren Sie sich nicht aus dem Augen. Oft passiert es bei der Trauer, dass wir uns fast ausschließlich auf den Schmerz konzentrieren und gelähmt sind für das, was uns gut tun könnte. Daher lassen Sie in diesem Trauerprozess alle Gefühle zu – auch die positiven:

  • Schämen Sie sich nicht, wenn Sie noch liebende oder romantische Gefühle für Ihren Ex-Partner oder Ihre ehemalige Partnerin haben. Das ist nur natürlich, auch wenn die Beziehung vorbei ist.
  • Sie dürfen sich auch weiter nach ihm oder ihr sehnen – diese Gefühle spüren Sie, schließlich haben Sie sich ja seinerzeit aus guten Gründen in Ihren Partner verliebt.
  • Die meisten Menschen, die verlassen werden, empfinden auch Wut und Zorn, das ist Ausdruck Ihrer Verletzlichkeit. Sie sind verlassen worden, Sie fühlen sich zurückgewiesen, betrogen, verraten, unfair behandelt oder missbraucht. Gestehen Sie sich dies ein.
  • Schauen Sie aber auch darauf, was gut ist. Ja, es gibt etwas – Sie müssen es nur finden. Sind Freunde für Sie da? Dann sind Sie nicht allein. Lassen Sie sich helfen und suchen Sie gemeinsam, nach Dingen, die Ihnen helfen, positiver zu denken.

Alle diese Gefühle müssen Sie zulassen und verarbeiten, um über den Partner hinwegzukommen. Trauen Sie sich! Einige Tipps sollen Ihnen helfen – wir hoffen, sie tun es.

Was tun bei Liebeskummer: Das hilft!

Und diesen Gefühlen können nur Sie sich nur selbst stellen oder um Hilfe von Freunden bitten. Anschuldigungen oder eine immer wieder erneute Kontaktaufnahme mit Ihrer oder Ihrem Ex führen in der Regel zu noch mehr Zurückweisung, Unverständnis oder Verletztheit und bringen Sie nicht weiter. Aber: Was tun bei Liebeskummer? Was hilft?

1. Grübeln Sie nicht!

Warum? Wie kam’s? Was hätte ich tun können? Diese Fragen bringen Sie nicht weiter. Ganz nach dem Motto: “Brüten Sie nicht zu sehr über Ihren Sorgen, sonst werden Sie noch schlüpfen” sollten Sie sich vielmehr der Frage widmen: Was tut bei Liebeskummer? Diese Seite zu lesen ist schonmal ein guter Anfang ;-). Natürlich sind Gedanken immer gut, aber zu sehr Grübeln hat noch keinem geholfen und kostet viel Kraft. Stecken Sie diese Kraft in positive Gedanken und schauen Sie, dass Sie sich das Leben so gestalten, dass Ihnen der Trennungsschmerz erträglicher wird und Sie die Trauer überwinden.

2. Reden Sie

“Reden ist Silber, Schweigen ist Gold” – schön und gut, aber das gilt bei weitem nicht immer. Manchmal tut Reden auch einfach gut! Ja, auch den Männern. Denn wer zu sehr alles mit sich selbst ausmachen will, der dreht sich oft im Kreis. Und Grübeln sollten Sie ja auch nicht zuviel. Also: Suchen Sie das Gespräch mit Freunden und suchen Sie auch ganz bewusst Rat und Unterstützung. Sie werden sich nicht länger allein fühlen, wenn Sie über Ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle sprechen. Und vertrauen Sie darauf: Ihre Freunde werden für Sie da sein! So ein Austausch kann tatsächlich Augen für neue Perspektiven öffnen und Ihren Schmerz lindern. Und wenn es Ihnen mal zuviel ist, können Sie sich immer noch ein wenig zurückziehen in Ihre Gedanken.

3. Bewegen Sie sich

Um bei den Sprichwörtern zu bleiben. “Sport ist Mord” gilt nur bei übertriebenen und waghalsigen Aktivitäten. Ein bisschen Bewegung, in dem Rahmen, der Ihnen und Ihrem Körper gut tut, ist in jedem Fall viel viel wert! Sie werden sehen: Sport kann bei der Befreiung von Wut und Verzweiflung hilfreich sein. Versuchen Sie Ihre körperlichen Anspannungen abzubauen – suchen Sie sich eine Sportart, die Sie immer schon einmal machen wollten oder gehen Sie spazieren. Wer es nicht so mit Laufen, Joggen oder dem Fitness-Studio hat. Yoga, Pilates oder QiGong stützt Ihre Beweglichkeit und gibt es in unterschiedlichen Formen. Das kann man auch mit einer CD oder DVD zu Hause angehen und schauen, was Ihnen gefällt.

4. Drücken Sie sich aus

Das geht ein wenig in die Richtung von Punkt 2. “Reden Sie”, hat aber einen anderen Ansatz. Hier geht es darum, dass Sie für sich Ihre Gefühle erlebbar machen – sei es in Prosa, in Gedichten, Bildern oder Liedern. Schrieben Sie auf, was Sie beschäftigt, schreiben Sie jeden Abend auf, was Sie beschäftigt, was Sie traurig macht, was dankbar. Singen sie Ihr Lieblingslied oder greifen Sie zu einem Instrument. Trommeln mit den Fingern oder Händen auf den Knien oder dem Tisch hilft auch manchmal, um ein wenig aus sich raus zu kommen. Oder hören Sie laut Musik. So einen Song hält das der Nachbar schon aus, zu annehmbarer Zeit natürlich), Abends und Nachts sollten Sie dann doch lieber auf Kopfhörer zurückgreifen. Egal wofür Sie sich entscheiden, lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf. Singen Sie mit, füllen Sie Seiten und greifen Sie selbst in die Tasten.

5. Pflegen Sie Routine

Ganz richtig: Rituale können beim Trauerprozess helfen. Legen Sie sich einen für Sie sinnvollen Tagesablauf fest, dem Sie so nah wie möglich folgen. Ein oder zwei Termine pro Tag helfen Ihnen, Ihrem leben ein wenig Struktur zu geben und machen die Tage oft leichter erträglich. Sei das der Sport oder ein Treffen mit Freunden oder auch ein Termin für die Badewanne und Ihr Wohlfühlprogramm. Mit solch einem Vorhaben können Sie sich selbst etwas Gutes tun und sich mit dem ein oder anderen Vorhaben auch mal selbst überraschen.

Suchern Sie sich aus, was Ihnen gefällt und auf dem ersten Blick anspricht. Dann sind Sie schon auf einem guten Weg. Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen helfen.

Was tun bei Liebeskummer: Trauer überwinden

Lernen Sie, dass der Liebeskummer in der Regel in fünf Phasen bewältigt wird. Verstehen Sie diese Phasen und verorten sich selbst so gut wie möglich. Beachten Sie dabei einige wichtige Tipps gegen Liebeskummer und nehmen Sie bei Bedarf Hilfe von Experten in Anspruch.

Vielleicht mögen Sie ja auch Gedichte oder  Sprüche und suchen Gedankenablenkung in dem Sie diese durchlesen? Immer eine gute Inspirationsquelle. Kochen Sie gern? Tun Sie sich was Gutes und kochen und backen Sie für sich selbst. Was Gutes für den Körper hilft auch der Seele. In Kürze werden wir Ihnen hier auch einige kleine, feine Rezepte vorstellen. Plätzchen backen, eine Suppe oder auch Pasta – es gibt viel Gutes und Gesundes.




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